Kreisverwaltung Rhein-Lahn-Kreis

Lebenszykluskostenanalyse für den Ersatzneubau des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums in St. Goarshausen

Für die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises führte rotermund.ingenieure eine Lebenszykluskostenanalyse für den geplanten Ersatzneubau des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums in St. Goarshausen durch. Ziel war es, im Rahmen des Fördermittelantrags die Wirtschaftlichkeit verschiedener Vorentwurfsvarianten belastbar zu bewerten und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Vorzugsvariante zu schaffen.

Untersucht wurden insgesamt fünf Varianten sowie eine vertiefte Betrachtung der Vorzugsvariante. Auf Basis der vorliegenden Planungs- und Kostendaten wurden die Errichtungskosten plausibilisiert, die Nutzungskosten mit den Berechnungstools ILKR² und GNKR ermittelt sowie die langfristigen Sanierungskosten auf Grundlage technischer und wirtschaftlicher Nutzungsdauern abgeschätzt. Die Berechnung der Lebenszykluskosten erfolgte über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren.

Die Varianten wurden hinsichtlich Lebenszykluskosten und Nutzen miteinander verglichen. Für die Vorzugsvariante erfolgte zusätzlich eine tiefergehende Einordnung möglicher Ausprägungen der Baukonstruktion sowie des Energie- und Lüftungskonzepts. Die Ergebnisse wurden in einem strukturierten Gutachten zusammengeführt und als Entscheidungsvorlage für den Fördermittelprozess aufbereitet.

Leistungsumfang / Maßnahmen (Auszug)

  • Plausibilisierung der Errichtungskosten für fünf Vorentwurfsvarianten
  • Berechnung der Nutzungs- und Betriebskosten mit ILKR² und GNKR
  • Ermittlung langfristiger Sanierungskosten und Sanierungszyklen
  • Aufbau eines Lebenszykluskostenmodells über 50 Jahre
  • Vergleich der Varianten nach Lebenszykluskosten und Nutzen
  • Vertiefte Betrachtung der Vorzugsvariante inkl. Energie- und Lüftungskonzept
  • Erstellung eines Gutachtens und Bearbeitung der HU-Bau-Unterlage

Mit der Lebenszykluskostenanalyse erhielt der Rhein-Lahn-Kreis eine belastbare Grundlage, um die wirtschaftlich und funktional vorteilhafteste Lösung für den Ersatzneubau des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums auszuwählen.