Lebenszykluskostenanalyse – Erweiterung Haus B, Klinikum Mutterhaus Trier
Für das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH in Trier führte rotermund.ingenieure eine Lebenszykluskostenanalyse im Rahmen der geplanten Erweiterung des Hauses B durch. Der geplante Neubau umfasst unter anderem Flächen für Radiologie sowie MRT- und CT-Anlagen. Ziel der Untersuchung war die Erstellung eines Wirtschaftlichkeitsnachweises für das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der HU-Bau-Anlage.
Auf Basis der vorliegenden Planungsunterlagen wurden die Errichtungskosten nach DIN 276 übernommen und einer Plausibilitätsprüfung gegenüber aktuellen Marktwerten unterzogen. Die Nutzungskosten berechneten wir mit unseren Tools ILKR² und GNKR und gliederten sie in eine marktübliche Kostenstruktur in Anlehnung an DIN 18960 sowie fm.benchmarking.
Ergänzend wurden die langfristigen Sanierungskosten auf Grundlage technischer und wirtschaftlicher Nutzungsdauern ermittelt und in die Lebenszykluskostenberechnung integriert. Die Analyse erfolgte für einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren, um neben den Betriebs- und Energiekosten auch zukünftige Sanierungsmaßnahmen realistisch zu berücksichtigen.
Die Ergebnisse wurden in einem strukturierten Gutachten zusammengefasst und dienten dem Auftraggeber als Entscheidungsgrundlage für die Wirtschaftlichkeitsbewertung des Bauvorhabens sowie für die weitere Projektplanung.
Leistungsumfang / Maßnahmen (Auszug)
- Übernahme und Plausibilitätsprüfung der Errichtungskosten nach DIN 276Aufbau eines Berechnungsmodells für die Lebenszykluskostenanalyse
- Berechnung der Nutzungskosten mit den Tools ILKR² und GNKR
- Strukturierung der Kosten nach DIN 18960 und fm.benchmarking
- Ermittlung der technischen Nutzungsdauern und langfristigen Sanierungskosten
- Durchführung der Lebenszykluskostenberechnung über einen Zeitraum von 50 Jahren
- Vergleich der Ergebnisse mit Marktkennzahlen aus dem fm.benchmarking
- Erstellung eines Gutachtens zur Wirtschaftlichkeit als Entscheidungsgrundlage

